Winkler und Schmelzle bei Veranstaltung der Kulturstiftung
Die Kulturstiftung der deutschen Heimatvertriebenen hatte zusammen mit dem Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe ins Brömsehaus nach Lüneburg eingeladen. Es wurde ein Projekt vorgestellt, welches die Kulturstiftung zusammen mit dem Land Niedersachsen durchführt, bei dem ostdeutsche Heimatsammlungen visualisiert werden und auf diese Weise dauerhaft für die Nachwelt erhalten werden sollen.
Leider konnten viele wichtige Persönlichkeiten aufgrund von Eisglätte und Schneefall nicht vor Ort sein
Heiko Schmelzle fand in seinem Grußwort folgende Worte: „Es ist unerlässlich, die Erinnerung an die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg zu bewahren, um das ganze Bild der Geschichte sichtbar zu halten. Hierfür gilt es, das zu bewahren, was Identität und Zusammenhalt stiftet – offen, zugewandt und praktisch. Dies muss der Dreiklang sein, um auch die ostdeutschen Heimatstuben in Niedersachsen als „Orte der Erinnerung an die Heimat im Osten“ durch Virtualisierung für zukünftige Generationen zu erhalten. In den Jahren 2019-23 virtualisierte die Kulturstiftung der deutschen Heimatvertriebenen insgesamt 35 Heimatsammlungen in Nordrhein-Westfalen und Hessen. Die Heimatsammlungen sind im Internet unter www.ostdeutsche-heimatsammlungen.de einsehbar. Es ist höchst erfreulich, dass die niedersächsische Landesregierung im vergangenen Jahr an die Kulturstiftung herangetreten ist, um eine entsprechende Virtualisierung auch für Heimatstuben in Niedersachsen durchzuführen. Für zwei Heimatstuben ist dies bereits gelungen.“
Peter Winkler hatte bereits im Herbst 2025 an einer Vorgänger-Veranstaltung mit dem Titel „Treffen der Archivare“ im Kreismuseum Syke teilgenommen.
Nachmittags nahmen Peter Winkler und Heiko Schmelzle noch an einer Führung des zuständigen Kurators durch die neugestaltete deutsch-baltische Abteilung im Ostpreußischen Landesmuseum teil.